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Die fachdidaktische Kritik an Diktat und Aufsatz im Fach Deutsch


Die fachdidaktische Kritik an Diktat und Aufsatz im Fach Deutsch


1. Auflage

von: Kai Strepp

2,99 €

Verlag: Grin Publishing
Format: PDF
Veröffentl.: 16.01.2006
ISBN/EAN: 9783638455770
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 10

Dieses eBook erhalten Sie ohne Kopierschutz.

Beschreibungen

Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: 2, Pädagogische Hochschule in Schwäbisch Gmünd, 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „diktieren“: unter diktieren versteht man das Vorlesen oder Vorsprechen eines Textes, welcher dann nach Gehör schriftlich festgehalten wird. „Diktat“: die gesamte Veranstaltung des Diktierens und Niederschreibens samt ihrem Ergebnis Das Diktat ist „einer der schwierigsten Fertigkeiten“ in der Schule „da es sich dabei um einen Systemwechsel- und Transkodierungsprozess handelt, bei dem bestimmte sprachliche Einheiten von der auditiv-phonetischen in die optisch-praphemische und schließlich in die schreibmotorische Ebene transportiert werden müssen. Außerdem ist der Schreibende genötigt, vor allem von den individuellen, dialektalen und bis zu einem gewissen Grade auch von den prosodischen und sonstigen verboakustischen Färbungen des Diktats zu abstrahieren.“ 1 Das Diktat ist eine besondere Form des Niedergeschriebenen von Gehörtem. Es ist eine absolute Sonderform, die der Handlung von niedergeschriebenem Gedankengut nicht nachkommt. Es wird beim Diktat weder die Sensibilisierung von Fehlerwahrnehmung geschult, noch Rechtschreibsicherheit aufgebaut. Rechtschreibfähigkeit definiert sich durch folgende Punkte2:

1. Möglichst viele verschiedene im Unterricht bereits gelernte Wörter in Textzusammenhängen richtig schreiben zu können.
2. Möglichst viele verschieden noch nicht gelernte Wörter durch orthographisches Denken ableiten zu können.
3. Möglichst viele nicht durch Rechtschreibstrategien in ihrer Schreibung ermittelbare Wörter in einem Wörterbuch rasch aufzufinden und dann richtig schreiben zu können.

Das Diktat liefert nach o.g. Kriterien für Rechtschreibfähigkeit keine objektive Beurteilung der Rechtschreibsicherheit, da:

1. Das Wortmaterial so begrenzt ist, dass die Ermittlung der verschiedenen Wörter, die ein Mensch richtig schreiben kann, niemals erbracht werden kann.
2. Diktate Auskunft darüber geben, was vorher im Unterricht erlernt wurde und somit eine Beurteilung der angewandten Strategie unmöglich wird.
3. Der Prozess des Nachschlagens überhaupt nicht angewandt wird.
4. Diktate keine Auskunft darüber geben, über welchen Schreibwortschatz der Schreibende verfügt, über welche eine solch orthographische Messung überhaupt verglichen werden kann.
[...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: 2, Pädagogische Hochschule in Schwäbisch Gmünd, 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „diktieren“: unter diktieren versteht man das Vorlesen oder Vorsprechen eines Textes, welcher dann nach Gehör schriftlich ...

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