Prophet Mohammed

Der Koran (In der Übersetzung von Friedrich Rückert)

Deutsche Ausgabe

Das Heilige Buch der Muslime in Versform

Übersetzer: Friedrich Rückert

e-artnow, 2016
Kontakt: info@e-artnow.org
ISBN 978-80-268-5178-3

Inhaltsverzeichnis

Die Eröffnerinn des Buches
Die Kuh
Das Geschlecht Imran's
Die Weiber
Der Tisch
Die Hausthiere
Die Scheidewand
Die Beute
Die Bekehrung
Jonas
Hud
Josef
Der Donner
Abraham
Elhigru
Die Bienen
Er reiste in der Nacht
Die Grotte
Maria
Taha
Die Profeten
Die Wallfahrt
Die Gläubigen
Das Licht
Der Forkan
Die Dichter
Die Ameisen
Die Erzählung der Geschichte
Die Spinne
Rom
Lokman
Die Fußfälligen
Die Bündner
Saba
Die Engel
Jasin
Die Reihenführerinnen
Sad
Die Truppe
Der Gläubige
Gemodelt
Die Rathsbetreibung
Der Goldprunk
Der Rauch
Die Hocker
Ahkaf
Mohammed
Die Siegseröffnung
Die Gemächer
Qaf
Die Streuerinnen
Der Berg
Der Stern
Der Mond (Anfang und Ende der Sure)
Der Allerbarmer
Die Treffende
Das Eisen
Die Bestreiterinn
Der Aufbruch
Die Geprüfte
Die Schlachtreihe
Der Freitag
Die Heuchler
Aus der 64. Sure
Die Ehescheidung (Schluß)
Die Versagung
Die Herrschaft
Der Griffel
Die Stufenleiter
Die Dschinnen (Die erste Hälfte)
Der Eingewickelte
Der Bedeckte
Der Erstand
Der Mensch
Die Ausgesendeten
Die Entweicherinnen (Anfang und Ende der Sure)
Er gieng verdrießlich
Die Ballung
Die Zerkliebung
Die Schmälerer
Der Auseinanderfall
Die Sonne
Die Nacht
Der Tag der steigt
Erschlossen wir
Die Feige
Das zähe Blut
Die Nacht der Macht
Die Jagenden
Die Klopfende
Das Mehrwollen
Das Nachmittagsgebet
Die Elefanten
Koreisch
Das Geräth
Kauther
Die Leugner
Der Sieg
Ab sind sie
Bekenntnis der Einheit
Die Dämmerung
Die Menschen

Die Eröffnerinn des Buches

Inhaltsverzeichnis
–/1

Im Namen Gottes des allbarmherzigen Erbarmers.

1/2

Gelobt sei Gott, der Herr der Welten!

2/3

Der Allbarmherzige, der Erbarmer,

3/4

Der König des Gerichtstags.

4/5

Dir dienen wir, dich rufen wir um Hilf' an.

5/6

Führ' uns den Weg den graden!

6/7

Den Weg derjenigen, über die du gnadest,

7/-


Die Kuh

Inhaltsverzeichnis
7/8

Wol von den Menschen mancher spricht: »Wir glauben
An Gott und an den jüngsten Tag;«
Allein sie glauben nicht.

8/9

Sie wollen Gott betrügen und die Gläubigen;
Doch sie betrügen nur sich selbst, und merkens nicht.

9/10

In ihren Herzen ist ein Siechthum;
Zunehmen läßt sie Gott an Siechthum,
Und ihrer wartet Strafe peinlich
Darum daß sie verleugnen.

10/11

Sagt man zu ihnen: Stiftet Unheil nicht auf Erden!
So sagen sie: Wir stiften Heil.

11/12

Ei freilich, Unheil stiften sie, und merken's nicht.

12/13

Sagt aber man zu ihnen: Glaubet,
Als wie die Leute glauben! So sagen sie: Wir sollten glauben,
Alswie die Thoren glauben?
Ei ja, die Thoren sind sie selbst, und wissen's nicht.

13/14

Wenn aber sie begegnen denen
Die glauben, sagen sie: Wir glauben.
Doch wenn sie sind allein bei ihren Satanen,
So sagen sie: Wir sind mit euch;
Fürwahr wir spotten nur.

14/15

Gott spottet ihrer, und läßt sie in ihrem Trotz hintaumeln.

15/16

Die sind es, die einkaufeten den Irrthum für die Leitung;
Und nicht gewuchert hat ihr Handel,
Und sie sind ungeleitet.

16/17

Ihr Gleichnis ist das Gleichnis dessen
Der angezündet hat ein Feuer;
Und als es ringsum leuchtete,
Nahm Gott hinweg ihr Licht, und ließ sie
Im Finstern, die nicht sehen;

17/18

Taub, stumm und blind; darum sie nie umkehren.

18/19

Oder wie ein Gewölk vom Himmel,
In dem ist Finsternis und Blitz und Donner;
Sie stecken ihre Finger in die Ohren vor den Schlägen,
Aus Furcht vorm Tod; und Gott umfaßt die Leugner.

19/20

Der Blitz will rauben ihre Augen;
Sooft es ihnen leuchtet, wandeln sie darin,
Und wenn es dunkelt über ihnen, stehn sie.
Und wollt' es Gott, so nähm' er ihr Gehör und ihre Augen,
Denn Gott ist jedes Dings gewaltig.

— — —

28/30

Wie da dein Herr sprach zu den Engeln: Ich will setzen
Auf Erden einen Stellvertreter.
Sie sprachen: Willst du auf sie setzen einen,
Der sie verdirbt und Blut vergießt?
Da wir doch preisen deinen Ruhm und heiligen!
Er aber sprach: Ich weiß was ihr nicht wisset.

29/31

Nun lehrte er den Adam alle Namen der Geschöpfe,
Dann führt' er sie den Engeln vor,
Und sprach: Sagt mir die Namen doch von diesen,
Wenn ihr die Wahrheit redet!

30/32

Sie sprachen: Preis sei Dir! wir haben
Kein Wissen, als was du uns lehrest,
Denn du nur bist der Wissende, der Weise.

31/33

Da sprach er: Adam, sag die Namen ihnen!
Und als er ihnen nun gesagt die Namen,
Sprach er: Hab' ichs euch nicht gesagt?
Ich weiß' die Heimlichkeit des Himmels und der Erde,
Und weiß das was ihr zeigt und was ihr berget.

32/34

Wie wir da zu den Engeln sprachen: Fallet nieder
Vor Adam! und sie fielen nieder,
Nur Iblis weigert's und war stolz,
Und war von den Verleugnern.

33/35

Wir sprachen: Adam wohne
Du und dein Weib im Garten hier,
Und eßt von ihm die Fülle, wo ihr wollet,
Nur nahet diesem Baume nicht und sündigt!

34/36

Doch Satan machte sie entgleiten
Und das verlieren was sie hatten;
Wir sprachen: Geht hinab von hier,
Und seid einander feind, auf Erden
Sei euer Aufenthalt und Nießbrauch einer Frist.

35/37

Dem Adam aber wurden Worte
Zu Theil von seinem Herrn, zu dem er sich bekehrte;
Und Er ist der barmherzig zugekehrte.

36/38

Wir sprachen: Geht hinab von hier zusammen!
Doch kommen soll von mir euch Leitung;
Wer nun wird folgen meiner Leitung,
Auf solchen sei nicht Furcht noch Leid.

37/39

Die aber leugnen meine Zeichen
Und Lüge zeihen, sind Genossen
Des Feuers, drin sie ewig sind.

38/40 Ihr Söhne Israels, denkt meiner Wohlthat, die ich that an euch,
Und haltet meinen Bund! so halt' ich euren Bund.
Mich fürchtet, mich!

–/41

und glaubt an das
Was ich gesendet habe zur Bekräftigung
Von dem was euch geworden.
Und seid nicht dessen erste Leugner;
Gebt meine Zeichen nicht für schlechten Preis auf! sondern ehrt mich!

— — —

63/67

Wie Mose sprach zu seinem Volke: Gott befiehlt euch,
Daß ihr sollt schlachten eine Kuh! sie sprachen:
Willst du uns wol verspotten?
Er sprach: Ich nehme Gott zur Zuflucht,
Daß ich nicht sei der Thoren einer.

–/68

Sie sprachen: Ruf uns deinen Herrn an,
Daß er uns deute, wie sie sei.
Er sprach: Gott spricht: solch eine Kuh sei's,
Nicht alt noch jung, in Mitte zwischen beidem.
So thut nun, was euch ist befohlen!

64/69

Sie sprachen: Ruf uns deinen Herrn an,
Daß er uns deute, wie sei ihre Farbe.
Er sprach: Gott spricht, solch eine Kuh sei's, rothgelb ihre Farbe,
Erfreuend alle die sie sehn.

65/70

Sie sprachen: Ruf uns deinen Herrn an,
Daß er uns deute, wie sie sei!
Nicht unterscheiden können wir die Kühe,
Und möchten seyn, so Gott will, recht geleitet.

66/71

Er sprach: Gott spricht, solch eine Kuh sei's, nicht gezähmt
Das Feld zu pflügen, noch die Saat zu wässern unterworfen,
Und an ihr sei kein Flecken.
Sie sprachen: Jetzo kamst du mit der Wahrheit.
Da schlachteten sie jene nun, kaum thaten sie's.

67/72

Wie ihr ein Leben nun erschlugt, und strittet drum,
Doch Gott zum Vorschein brachte was ihr barget!

68/73

Wir sprachen: Rührt ihn an mit einem Theil von ihr!
So macht lebendig Gott die Todten,
Und läßt euch sehen seine Zeichen,
Ob ihr verstehen möchtet.


69/74

Doch wieder dann verhärteten sich eure Herzen,
Und waren wie die Felsen oder härter.
Denn von den Felsen ist wol mancher,
Aus welchem Ströme quellen,
Und mancher ist von ihnen wol, der spaltet sich,
Und aus ihm fließet Wasser,
Und mancher ist von ihnen wol, der niederstürzt,
Aus Furcht vor Gott; und Gott ist nicht
Unachtsam dessen was ihr thut.

— — —

74/80

Sie sagen: Nicht berühren wird uns
Die Glut, als nur gezählte Tage.
Sag' ihnen: Habet ihr darauf von Gott das Wort erhalten?
Denn nie wird brechen Gott sein Wort.
Wie oder saget ihr von Gott, was ihr nicht wisset?

75/81

Nein! Wer gewirkt hat Böses, wen umrungen seine Sünde,
Dieselbigen sind die Genossen
Der Glut, in der sie ewig sind.

76/82

Die aber glaubten und das Gute thaten, Dieselbigen sind die Genossen
Des Gartens, drin sie ewig sind.

— — —

81/87

Dem Mose gaben wir die Schrift einst,
Und ließen nach ihm folgen die Gesandten,
Und gaben Jesu, Sohn Marias, die Beweise,
Und stärketen ihn mit dem Geist der Heiligkeit.
Wie denn? sooft euch kommt ein Abgesandter
Mit dem was nicht begehren eure Seelen, thut ihr stolz?
Und ein'ge zeiht ihr Lügen, andre tödtet ihr!

82/88

Sie aber sprechen: Unsre Herzen
Sind eben unbeschnitten! – Ja, gefluchet
Hat ihnen Gott um ihre Leugnung;
Wie wenig sie doch glauben!

83/89

Nachdem nun ihnen kam ein Buch von Seiten Gottes,
Bestätigend das, was sie selber haben;
Da sie nach Gottes Hülfe sonst gerufen gegen die Verleugner, –
Nachdem nun ihnen kam, was sie erkannten wol,
Verleugneten sie's doch; Gott aber hat geflucht den Leugnern.

84/90

Schlimm ist, wofür sie ihre Seelen
Verkaufen, das zu leugnen, was Gott offenbart,
Aus Schelsucht, daß Gott offenbare
Aus seiner Gnadenfülle, wem er will von seinen Knechten.
So tragen sie nun Zorn auf Zorn heim,
Und den Verleugnern bleibet Strafe schmachvoll.

— — —

88/94

Sag ihnen: Wenn bei Gott die ewige Wohnung
Euch eigen ist mit Ausschluß andrer Menschen;
So wünschet doch den Tod, wenn ihr die Wahrheit redet!

89/95

Sie aber wünschen nimmer ihn,
Des wegen was vorwirkten ihre Hände,
Gott aber kennt die Sünder.

90/96

Du findest sie vor allen Menschen
Die gierigsten nach Leben;
Selbst vor den Götzendienern. Mancher wol von ihnen wünschte
Zu altern tausend Jahre;
Doch nicht der Straf entrücken würd' ihn dieses, daß er alterte;
Denn Gott ist schauend was sie thun.

91/97

Sag' ihnen: Wer ein Feind ist Gabriels (denn dieser
Gab deinem Herzen ein dis Buch, auf Gottes
Geheiß, bestätigend das Vorige, zur Leitung
Und Freudenbotschaft für die Gläub'gen)

92/98

Wer Gottes Feind und seiner Engel ist und seiner Boten,
Und Gabriels und Michaels; nun, Gott ist Feind der Leugner!

93/99

Wir haben dir gesendet Zeichen offenkundig,
Die leugnen nur Abtrünnige.

94/100

Wie denn? sooft sie sich verbinden
Zu einem Bund, verwirft ihn wieder
Ein Theil von ihnen? ja die meisten glauben nicht.

95/101

Und nun nachdem ein Abgesandter
Von Seiten Gottes ihnen kam,
Bestätigend was sie schon haben, wirft ein Theil
Von denen die das Buch empfiengen,
Das Buch von Gott hinter den Rücken,
Alsob sie es nicht kenneten!

96/102

Und folgen dem, was die Satane
Vorbringen von der Herrschaft Salomonis
(Doch Salomon war kein Verleugner,
Die Satane sind Leugner nur und lehren
Die Menschen Zauberei) und dem,
Was offenbart ward den zwei Engeln Babels,
Harut und Marut; doch die beiden lehren keinen,
Bevor sie sagen: Wir sind eine
Versuchung; sei du kein Verleugner!
Und gleichwol lassen sie sich von den beiden lehren,
Womit sie Trennung stiften zwischen Mann und Weib;
Doch keinem schaden sie damit wenn's Gott nicht zuläßt;
Und lassen das sich lehren,
Was ihnen schadet und nicht nützt,
Und wissen wohl, wer solches kauft,
Der hat am Künftigen keinen Antheil;
Schlimm ist, um was sie ihre Seelen
Verkaufen, wenn sie's wüßten!

97/103

O glaubten sie und fürchteten,
Der Lohn von Seiten Gottes wäre besser, wenn sie's wüßten!

— — —

118/124

Wie da den Abraham sein Herr versuchete mit Worten,
Und er erfüllte sie;
Da sprach Er: Machen will ich dich zu einem
Vorgänger für die Menschen.
Sprach jener: Auch von meiner
Nachkommenschaft? sprach Er: Mein Bund
Erstreckt sich nicht auf Frevler.

119/125

Und wie wir machten da das Haus
Zum Sammelort den Menschen und zur Freistatt,
(Nehmt euch den Standort Abrahams zum Betort!)
Und legten auf dem Abraham und Ismael:
Reinigt mein Haus und weihet es
Für die Umwandelnden und Stehenden,
Verbeugten und Fußfälligen!

120/126

Wie da sprach Abraham: O Herr, mach diese Flur
Befriedet, und versorge die Bewohner
Mit Früchten, alle die da glauben
An Gott und an den jüngsten Tag!
Sprach Er: Wer aber leugnet,
Dem geb' ich kurzen Nießbrauch,
Dann zwing' ich ihn zur Pein der Glut,
Schlimm ist dahin die Einkehr.

121/127

Und wie da Abraham den Grund
Des Hauses legt' und Ismael:
O Herr, nimm dieses an von uns!
Du bist der Hörer und der Wisser.

122/128

O unser Herr, mach' uns zu dir Ergebnen, und
Von unserer Nachkommenschaft
Ein Volk ein dir ergebnes;
Und lehr' uns unsre Weihgebräuche,
Und kehr' dich zu uns! Denn du bist
Der Zugekehrte, der Erbarmer.

123/129

O unser Herr, erweck' auch unter ihnen einen Abgesandten
Aus ihnen selber, welcher ihnen
Vortrage deine Zeichen,
Und sie die Schrift und Weisheit lehre,
Und rein'ge sie; denn du bist der Allmächtige Allweise:

124/130

Wer aber strebet ab vom Glauben Abrahams,
Als wer sich selber thöret?
Wir wählten ihn in dieser Welt,
Und in der andern ist er bei den Guten.

125/131

Wie da zu ihm sein Herr sprach: Komm, ergib dich!
Er sprach: Ergeben hab' ich mich dem Herrn der Welten.

126/132

Und das vermachte Abraham an seine Söhn', und Jakob:
O meine Söhne, Gott hat
Für euch erkohren diesen Dienst;
O sterbt nicht ohne daß ihr seid Ergebne!

127/133

War't ihr zugegen, als der Tod
Trat Jakob an? als er zu seinen Söhnen sprach:
Wem wollt ihr nach mir dienen?
Sie sprachen: Dienen wollen
Wir deinem Gott und deiner Väter
Gott Abrahams und Ismaels
Und Isaks, Einem Gott, und ihm sind wir ergeben.

128/134

Dahin ist nun gegangen dieser Volkstamm;
Sein was er wirkte, euer was ihr wirket!
Nicht fragen wird man euch um das, was jene thaten.

129/135

Sie sprechen: Werdet Juden oder Nazarener,
Und seid geleitet! – Nein! zum Glauben Abrahams,
Andächtig, der nicht war ein Götzendiener.

130/136

Sprecht nur: Wir glauben
An Gott und das, was uns gesandt ist,
Und was gesandt ist Abrahamen
Und Ismael und Isak
Und Jakob und den Stammeshäuptern,
Und was empfangen Mose hat und Jesus,
Und was empfangen die Profeten
Von ihrem Herrn, wir machen keine Scheidung zwischen einem unter ihnen,
Und wir sind Gottergebne.

131/137

Wenn sie nun glauben an dasselbe
An was ihr glaubet, so sind sie geleitet;
Doch wenden sie sich ab, so sind sie in der Spaltung,
Gott aber wird dich gegen sie vertreten,
Er ist der Hörer und der Wisser.

136/142

Die Thoren von den Menschen sagen:
Was hat sie abgewendet ihrer Kibla,
Nach welcher sie sich richteten?
Sag' ihnen: Gottes ist der Aufgang
Der Sonn' und Niedergang; er leitet, wen er will, zum graden Pfade.

138/143

Wir machten jene Kibla,
Nach welcher du dich richtetest,
Nur um zu unterscheiden, wer
Da folgen würde dem Gesandten,
Von dem der träte hinter sich,
Wiewol sie euch beschwerlich war,
Nur denen nicht die leitet Gott,
Gott aber wollte nicht verloren
Gehn lassen euern Glauben,
Denn Gott ist mild den Menschen und barmherzig;

139/144

Wir sehn, wie du dein Antlitz kehrst umher am Himmel;
Zu einer Kibla wollen wir dich wenden, die dir wohlgefällt!
Wende dein Antlitz dem geweihten Bethaus zu!
Und wo ihr immer sein mögt, wendet euer Antlitz
Demselben zu! Ja jene, so die Schrift empfiengen,
Erkennen werden sie, daß dieses
Die rechte Wahrheit ist von ihrem Herren,
Und Gott ist nicht unachtsam dessen was sie thun.

140/145

Doch wenn du jenen, so die Schrift empfiengen,
Auch jedes Zeichen brächtest,
Sie folgten doch nicht deiner Kibla,
Und du sollst auch nicht folgen ihrer Kibla;
Ein Theil von ihnen selber folgt ja
Der Kibla nicht des andern Theiles;
Doch wenn du ihren Lüsten folgtest
Nach dem was dir vom Wissen zukam,
So wärst du von den Sündern.

137/143

So machten wir euch nun zu einem Volk der Mitte,
Daß ihr seid Zeugen über die Menschen,
Und der Gesandte über euch sei Zeuge.

142/147

Dis die Wahrheit von deinem Herrn,
Sei du nicht von den Zweiflern!

143/148

Ein jeder hat wol seine Richtung,
Nach welcher er sich wendet;
Ihr aber sollt vorangehn
Im Guten, wo ihr immer seid!
So wird euch Gott zusammen bringen,
Denn Gott ist jedes Dings gewaltig.

144/149

Von wo du immer ausgehst, wende
Dein Angesicht nur dem geweihten Bethaus zu!
Das ist von deinem Herrn die rechte Wahrheit,
Und Gott ist nicht unachtsam dessen was ihr thut.

145/150

Von wo du immer ausgehst, wende
Dein Angesicht nur dem geweihten Bethaus zu!
Und wo ihr immer sein mögt, wendet euer Angesicht ihm zu!
Damit den Menschen gegen euch kein Streitgrund bleibe,
Die Frevler ausgenommen unter ihnen;
Die aber fürchtet nicht! mich fürchtet!
Und daß ich meine Wohlthat
An euch vollend', und daß ihr seid geleitet;

146/151

Wie wir denn schon gesendet haben unter euch
Einen Gesandten aus euch selbst,
Daß er euch vorträgt unsre Zeichen,
Und reinigt euch, und lehret euch die Schrift und Weisheit,
Und lehret euch, was ihr nicht wußtet.

147/152

So denket mein, und Ich denk' euer,
Seid dankbar mir, und leugnet nicht undankbar!

153/158

Safa und Marwa auch sind von den Heiligthümern Gottes.
Wer bei dem Hause nun die Wallfahrt oder den Besuch macht,
Versündigt sich nicht, wenn er auch umwandelt jene beiden;
Und wer da thut ein gutes Werk freiwillig,
Traun, Gott ist dankbar und erkennend.

148/153

Ihr die da glaubet, nehmt zu Hülfe die Geduld
Und das Gebet! Gott ist mit den Geduldigen.

149/154

Und saget nicht von denen die erschlagen sind
Im Wege Gottes: Todte! sondern: Lebende!
Ihr aber merket es nur nicht.

150/155

Auch prüfen werden wir euch etwas
Mit Kriegsgefahr und Hunger,
Und Schmälerung an Gütern, Leibern, Früchten;
Doch Freudenbotschaft gib du den Geduldigen!

151/156

Die, wenn ein Unfall sie befället, sprechen: wir sind Gottes,
Und zu ihm kehren wir zurück.

152/157

Die sind es, über denen sind die Segnungen
Von ihrem Herren und Erbarmung,
Und sie sind die Geleiteten.

— — —

210/214

Wie? meinet ihr, ihr werdet eingehn in den Garten, ohne daß
Zuvor auch euch ein Gleiches kam
Wie denen die vor euch gewesen,
Die Kriegsbeschwer und Noth erlitten,
Und wurden sehr geschüttert?
So daß nun der Gesandte spricht und die da glauben
Mit ihm: Wann kommt die Hilfe Gottes? –
O, Gottes Hilfe kommt wol bald.

212/216

Euch vorgeschrieben ist der Kampf,
Er aber ist euch leid.

213/–

Doch manches mag euch leid seyn, was euch besser ist,
Und manches mag euch lieb seyn, was euch schlimmer ist,
Denn Gott weiß, und ihr wisset nicht.

214/217

Sie fragen dich um die geweihten Monde, um den Kampf darin.
Sag ihnen so: der Kampf darin ist arg;
Verdrängung aber von dem Wege Gottes und Verleugnung
Desselben und des heil'gen Hauses,
Samt der Vertreibung der Bewohner draus ist ärger
Vor Gott, und Aergernis ist ärger
Als Tödtung. Und sie rasten nicht
Euch zu bekämpfen, bis sie euch von eurem Gottesdienst abbringen,
Wenn sie's vermögen; doch von euch wer abfällt
Von seinem Gottesdienst, und stirbt als Leugner,
Derselben Werke sind verfallen
In dieser Welt und in der andern,
Dieselbigen sind die Genossen
Des Feuers, drin sie ewig sind.


215/218

Doch die den Glauben nahmen an,
Und die auswanderten und stritten
Für Gottes Weg, dieselben haben
Zu hoffen die Erbarmung Gottes,
Und Gott ist gnädig und barmherzig.

186/190

Bekämpfet denn für Gottes Weg,
Diejenigen, die euch bekämpfen! schreitet aber
Nicht aus! Denn Gott liebt die nicht, die ausschreiten.

187/191

Erschlaget sie, wo ihr sie treffet;
Vertreibet sie, von wo sie euch vertrieben!
Denn Aergernis ist ärger noch als Tödtung.
Bekämpft sie aber nicht beim heiligen Hause,
Bis sie euch selber dort bekämpfen;
Bekämpfen sie euch aber, so erschlaget sie!
Das ist Vergeltung für die Leugner.

188/192

Doch stehn sie ab, nun, Gott ist gnädig und verzeihend.

189/193

Bekämpft sie also, bis kein Aergernis mehr sei,
Und Gottes sei der Gottesdienst;
Doch stehn sie ab, nun, keine Feindschaft
Sei als nur gegen Frevler.

— — —

244/243

O sahst du dort nicht jene, die aus ihrer Heimat wanderten
Zu Tausenden, aus Furcht vorm Tod? Und Gott sprach
Zu ihnen: Sterbt! dann macht' er sie lebendig.
Ja Gott ist gnadenreich den Menschen,
Die meisten Menschen aber sind undankbar.


245/244

So kämpft für Gottes Weg, und wisset:
Gott hört und weiß.

246/245

Wer will darlehnen Gott ein schönes Darlehn,
Daß er's ihm doppele mit vieler Dopplung?
Gott ziehet ein und strecket aus,
Und zu ihm seid ihr heimgebracht.

247/246

O sahst du dort nicht die Gemeinde
Der Söhne Israels nach Mose, wie sie sprachen
Zu dem Profeten, den sie hatten:
Erweck' uns einen König, daß wir kämpfen mögen
Für Gottes Weg! Er sprach: vielleicht dann werdet ihr,
Wann euch der Kampf wird vorgeschrieben,
Nicht kämpfen wollen? Doch sie sprachen:
Wie sollten wir nicht kämpfen wollen
Für Gottes Weg, da wir vertrieben sind von unsrer Heimat
Und unsern Kindern? (doch, als nun
Der Kampf ward ihnen vorgeschrieben,
Da wandten sie den Rücken, bis auf wenige;
Gott aber kannte wohl die Sünder.)

248/247

Doch ihr Profete sprach zu ihnen:
Gott hat erweckt den Talut euch zum Könige.
Sie sprachen: wie soll diesem werden
Die Königsherrschaft über uns?
Da wir sind würdiger der Herrschaft,
Und er nicht Fülle hat an Gut!
Er sprach: Gott hat ihn auserkohren über euch,
Und ihn ansehnlich wachsen lassen
Am Wissen und am Leibe.
Und Gott gibt seine Herrschaft, wem er will, und Gott
Ist allumfassend weise.

249/248

Doch weiter sprach zu ihnen ihr Profete:
Das Zeichen seiner Herrschaft ist, daß euch wird kommen
Die Lad', in welcher ist die Gottesruh von eurem Herren,
Und Überbleibsel dessen was zurückließ
Das Haus von Mose und von Aron,
Dieselbe werden Engel tragen.
Fürwahr, in diesem ist ein Zeichen
Für euch, wenn ihr seid Gläubige.

250/249

Als Talut mit dem Heer nun aufbrach,
Sprach er: Gott will euch prüfen
Mit einem Strome. Wer davon trinkt,
Ist nicht von mir; wer aber nichts davon genießt,
Der ist von mir (es sei denn, wer nur schöpfet
Ein Schöpfen mit der Hand). Sie aber tranken alle,
Nur wen'ge ausgenommen. Als darüber nun
Geschritten er und die da glaubten
Mit ihm, da sprachen sie: Wir haben keine Kraft
Heut gegen Galut und sein Heer.
Da sprachen die so daran dachten,
Daß sie vor Gott erscheinen müßten:
Wie mancher kleine Haufen hat
Besiegt schon einen großen Haufen
Nach Gottes Rathschluß, denn Gott ist
Mit den ausharrenden Geduld'gen!

251/250

Als sie anrückten nun vor Galut und sein Heer,
Sprachen sie: Unser Herr! verleih uns
Ausharrende Geduld, und stärke unsre Tritte,
Und steh uns bei gegen das Volk der Leugner!

252/251

Da schlugen sie sie in die Flucht nach Gottes Rathschluß,
Und David tödtete den Galut,
Und Gott gab ihm die Herrschaft und die Weisheit,
Und lehrt' ihn alles was er wollte.
Und wär' es nicht, daß Gott abtriebe
Die Menschen, einige durch andre,
So würde wüst die Erde,
Doch Gott ist gnadenreich den Menschen.

253/252

Dies sind die Zeichen Gottes, die
Wir dir vortragen nach der Wahrheit,
Und du bist einer von den Gottgesandten.

255/254

Ihr die da glaubet, spendet aus
Von dem womit wir euch versorgten;
Bevor der Tag kommt, wo kein Kauf gilt
Und keine Freundschaft, keine Fürsprach',
Und die Verleugner sind die Sünder.

256/255

Gott, außer ihm kein Gott!
Er der Lebendige, der Beständige,
Ihn fasset weder Schlaf noch Schlummer,
Sein ist was da im Himmel ist und was auf Erden;
Wer leget Fürsprach' ein bei ihm,
Als er erlaub' es denn? Er weiß
Was vor ist und was hinter ihnen,
Doch sie umfassen nichts von seinem Wissen,
Als was er will. Sein Richtstuhl füllt
Die Weite Himmels und der Erde,
Und ihn beschwert nicht die Behütung beider,
Er ist der Hohe, Große.

257/256

Kein Zwang im Gottesdienst! Geschieden hat sich klar
Die Richtigkeit vom Irrthum;
Wer nun den Tagut leugnet, und an Gott glaubt,
Der hält sich an der festesten Handhabe,
Die nicht zerbricht, und Gott ist Hörer, Wisser.

258/257

Gott, Schutzfreund derer, die da glauben,
Führt aus der Finstre sie zum Licht;

259/–

Und derer, die da leugnen,
Schutzfreunde Tagut, führen sie
Vom Lichte zu der Finsternis;
Dieselbigen sind die Genossen
Der Glut, in der sie ewig sind.

260/258

O sahst du dort nicht jenen, der mit Abraham
Stritt über seinen Herren,
Weil Gott die Herrschaft ihm gegeben?
Sprach Abraham: Mein Herr ist,
Der leben macht und sterben.
Sprach er: Ich bins der leben macht und sterben.
Sprach Abraham: Wenn Gott nun bringt die Sonn' aus Morgen,
So bring du sie aus Abend!
Da war bestürzt, der leugnete,
Gott aber leitet nicht die Frevler.

261/259

Oder wie der an einer Stadt vorüberzog,
Die eingefallen lag auf ihren Pfeilern;
Und sprach: »Wie wird lebendig diese machen Gott
Nach ihrem Tode?« Da ließ Gott ihn todt seyn hundert Jahre,
Dann weckt' er ihn und sprach: Wielange ruhtest du?
Er sprach: Ich ruhte einen Tag,
Oder auch einen Theil des Tages.
Sprach Er: Vielmehr, du ruhtest hundert Jahre.
Nun sieh nach deiner Speis' und deinem Tranke!
Sie sind nicht alt geworden;
Und sieh nach deinem Esel!
Und daß wir dich zum Zeichen machen für die Menschen;
Und sieh nach den Gebeinen, wie wir sie beleben
Und sie bekleiden dann mit Fleisch. –
Wie dieses nun ihm klar ward, sprach er:
Ich weiß, daß Gott ist jedes Dings gewaltig.

262/260

Und auch wie da sprach Abraham:
Herr, laß mich sehn, wie du belebst die Todten!
Sprach Er: Und glaubst du nicht? er sprach:
Ja! aber, daß mein Herz beruhigt werde!
Sprach er: So nimm vier Vögel,
Und drücke sie an dich,
Dann leg' auf jeden Berg ein Stück von ihnen,
Dann rufe sie, so kommen sie dir eilend;
Und wiß, Gott ist allmächtig, weise!

263/261

Das Gleichnis derer die aufwenden ihre Güter
Für Gottes Weg, ist wie das Gleichnis eines Körnleins,
Das sieben Aehren sprosset,
An jeder Aehre hundert Körnlein;
Und Gott verdoppelt, wem er will,
Und Gott ist allumfassend weise.

264/262

Die da aufwenden ihre Güter
Für Gottes Weg, dann das was sie aufwendeten,
Nicht mit Dankforderung begleiten, noch mit Kränkung,
Denselben bleibt ihr Lohn bei ihrem Herren,
Und keine Furcht ist über ihnen und kein Leid.

265/263

Freundliches Wort und Mitleid
Ist besser als Almosen, die begleitet Kränkung,
Und Gott ist reich und milde.

266/264

Ihr die da glaubt, vernichtet eure
Almosen durch Dankfordrung nicht und Kränkung,
Wie wer aufwendet was er hat
Zur Schau der Menschen, und nicht glaubt
An Gott und an den jüngsten Tag;
Sein Gleichnis ist das Gleichnis eines Kiesels,
Auf welchem etwas Erde liegt,
Es trifft ein Regenguß ihn
Und läßt ihn glatt und hart.
Sie haben nichts von dem was sie gewirket,
Gott leitet nicht die undankbaren Leugner.

267/265

Das Gleichnis aber derer die ausspenden ihre Güter,
Suchend das Wohlgefallen Gottes
Und ihrer Seelen Festigung,
Ist wie ein Garten auf gelinder Anhöh,
Es trifft ein Regenguß ihn,
Da bringt er seine Früchte zwiefach;
Und wenn ihn trifft kein Regenguß, so ists ein Thau,
Und Gott ist dessen, was ihr thut, ansichtig.

268/266

Möcht' einer unter euch wol haben einen Garten
Von Palmen und Weinreben,
Darunter hin die Ströme fließen,
Und drin für ihn wär' jede Frucht?
Doch dann träf' ihn das Alter und er hätte schwache
Nachkommenschaft? Da träfe
Den Garten Wirbelwind, darin ein Feuer;
Daß er verbrennet würde!
So deutet Gott die Zeichen euch,
Ob ihr nachdenken wollet!

269/267

Ihr die glaubet, spendet aus
Vom Besten des was ihr erworben,
Und was wir euch hervorgehn ließen aus der Erde;
Und klaubet nicht das Schlechte davon aus zu spenden;

270/–

Was selber ihr nicht nehmen würdet, ohn' ein Auge zuzudrücken;
Und wisset, Gott ist reich und hochgelobet!

271/268

Der Satan droht euch mit der Armuth,
Und heißt euch Niederträchtigkeit,
Doch Gott verheißt euch Huld von sich und Gnadenfülle,
Und Gott ist allumfassend weise.

273/270

Was ihr gespendet habt von Spenden,
Oder gelobet von Gelübden,
Gott kennt es, und den Frevlern wird kein Helfer.
Wenn ihr Almosen offen gebet, gut sind sie;
Doch wenn ihr sie verberget und den Armen gebet,
Das ist euch besser (und abnehmen
Wird Er euch euer Böses,
Und Gott ist kundig eures Thuns);

274/272

Den Armen, die bedränget sind für Gottes Weg,
Und nicht im Stande sind ins Feld zu ziehen,
Die der Unwissende für reich hält,
Weil sie sich scheun, du kennest sie an ihrem
Gepräg, sie fordern nicht von Menschen ungestüm;
Was ihr so ausgebt, das ist besser,
Denn Gott ist des mitwissend.

275/274

Die da ausspenden ihre Güter Nachts und Tags,
Geheim und öffentlich, denselben bleibt ihr Lohn
Bei ihrem Herrn, und keine Furcht
Ist über ihnen und kein Leid.

276/275

Die aber Wucher essen, werden nicht bestehn,
Es sei denn wie besteht, wen sinnlos niederwirft
Der Satan mit Anrührung.
Dis, weil sie sprachen: Auch der Handel ist ein Wucher!
Gott aber hat erlaubt den Handel, und verpönt den Wucher.
Wem nun zukommet die Ermahnung
Von seinem Herren, und er steht ab:
Der habe was geschehen ist,
Und die Verfügung über ihn kommt Gott zu;
Doch wer es wieder thut, dieselben sind Genossen
Des Feuers, drin sie ewig sind.

277/276

Gott tilgt den Wucher, wuchern aber läßt er die Almosen;
Und Gott liebt keinen undankbaren Leugner.

278/278

Ihr die da glaubet, fürchtet Gott, und gebet auf
Was unter euch noch übrig ist von Wucher!

279/279

Und thut ihrs nicht, so höret eine Kriegserklärung
Von Gott und seinem Abgesandten;
Bekehrt ihr aber euch, so bleibt euch
Der Grundstock eueres Vermögens;
In dem ihr selbst nicht sollt verkürzen,
Und nicht verkürzt sollt werden.

280/280

Ist aber Jemand unvermögend,
So werd' ihm Stundung, bis er sich erholet;
Doch schenkt ihrs als Almosen ihm,
Das ist euch besser, wenn ihrs [wißt].

281/281

Und fürchtet jenen Tag, wo ihr
Zurückgebracht zu Gott seid,
Dann wird gewähret jeder Seele, was sie wirkte,
Sie werden nicht verkürzet.

284/284

Gottes ist was im Himmel und auf Erden ist:
Und zeigt ihr, was in euren Seelen, oder bergt es,
Berechnen wird es Gott euch, und vergeben wem er will, und strafen wen er will,
Denn Gott ist jedes Dings gewaltig.

285/285

Der Abgesandte glaubt an das,
Was ihm ist offenbart von seinem Herren,
Und auch die Gläubigen alle glauben
An Gott und seine Engel
Und Schriften und Gesandte,
(Wir machen keine Scheidung zwischen einem der Gesandten),
Und also sprechen sie: Wir hören und gehorchen.
Verzeihung, Herr! und zu dir ist die Heimkehr.

286/286

Gott muthet keiner Seele mehr zu als sie kann;
Für sie ist was sie wirkte, gegen sie was sie verwirkte.
Herr, straf uns nicht, wenn wir vergaßen oder fehlten,
O Herr, und leg' auf uns nicht Bürden,
Wie du auf die vor uns sie legtest,
Herr, und laß uns nicht tragen, was wir nicht vermögen!
Vergib uns und verzeih uns, und erbarm dich unser!
Denn du bist unser Schutzherr, steh uns
Bei gegen die Verleugner!

Das Geschlecht Imran's

Inhaltsverzeichnis
31/35

Wie da das Weib von Imran sprach:
Herr, ich gelobe dir das Kind in meinem Leibe,
Zu eigen dir geweihet, nimm es an von mir!
Denn du ja bist der Hörende, der Wissende.
Und als sie's nun gebar, sprach sie:
Herr, ich gebar's ein Weibliches,
(Gott aber wußte wohl, was sie gebar)
Nicht gleich ist Männliches dem Weiblichen;
Ich aber nenne sie Maria,
Und deinem Schutz empfehl' ich sie und ihre
Nachkommenschaft vorm Satan, dem gesteinigten.

32/37

Da nahm sie an ihr Herr mit schöner Annahm',
Und ließ sie wachsen schönes Wachsthum;
Und in die Pflege nahm sie Zacharia.
Sooft zu ihr nun ins Gemach
Trat Zacharia, fand er bei ihr Speise,
Sprach: O Maria! wannen kommt dir dieses?
Sie sprach: Es kommt von Gott; denn Gott
Speist und versorgt, wen Er will, ohn' Anrechnung.

33/38

Alda bat Zacharia seinen Herrn und sprach:
Herr, gib von dir mir eine gute
Nachkommenschaft! denn du bist Hörer des Gebets.
Da riefen ihm die Engel zu,
Indem er stand und betet' im Gemache:

34/–

Sieh, Gott verheißt dir den Johannes,
Der wird ein Zeuge für ein Wort von Gott seyn,
Ein Edler und Enthaltsamer
Und ein Profet, der Guten einer.

35/40

Er sprach: Herr, wie soll werden mir ein Knabe,
Da schon mich hat erreicht das Alter,
Und auch mein Weib ist unfruchtbar?
Es sprach: Auf solche Weise thut Gott was er will.

36/41

Er sprach: Herr, gib ein Zeichen mir!
Es sprach: Dein Zeichen sei, daß du
Nicht redest zu den Menschen
Drei Tage, als nur durch Geberde.
Und denke deines Herrn viel,
Und preis' ihn spät und frühe! –

37/42

Wie da die Engel sprachen: O Maria! Gott
Hat dich erwählt und dich gereinet,
Und dich erwählet ob den Fraun der Welten.

38/43

Maria, sei gehorsam deinem Herrn, bet' an
Fußfällig und verbeugt mit den Verbeugten! –

39/44

Dis von den Kunden des Geheimen, was wir dir eröffnen;
Du selber warest nicht bei ihnen,
Als sie des Looses Pfeile warfen,
Wer nehmen sollt' in Pflege die Maria,
Und warest nicht bei ihnen als sie stritten. –

40/45

Wie da die Engel sprachen: O Maria! Gott
Verheißet dir ein Wort von sich,
Sein Nam' ist der Messias, Jesus, Sohn Marias,
Geehrt in dieser Welt und in der andern,
Und von den Nahgestellten.

41/46

Der redet zu den Menschen in der Wieg' und als Erwachsner,
Und ist der Guten einer.

42/47

Sie sprach: Mein Herr, wie soll ein Sohn mir werden,
Und nie hat mich ein Mann berührt?
Er sprach: Auf solche Weise schafft Gott was er will;
Wenn er ein Ding beschließt, sagt er nur Sei! so ists.

43/48

Der lehret ihn die Schrift und Weisheit,
Gesetz und Evangelium,

–/49

als einen Abgesandten an
Die Söhne Israels: Ich bringe
Ein Zeichen euch von eurem Herrn,
Daß ich euch schaff' aus Thon Gebild von Vögeln,
Dann blase drein, so wird es fliegend,
Nach Gottes Willen, und ich heile
Den Blinden von Geburt und den Aussätzigen,
Zum Leben weck' ich auf die Todten
Nach Gottes Willen, weiß und sag' euch, was ihr esset
Und was ihr aufbewahrt in euern Häusern.
In diesem ist ein Zeichen traun für euch, wenn ihr seid Gläubige.

44/50

Daß ich bestätige was vor mir vom Gesetz war,
Und euch erlasse manches was euch war verboten;
Und kam zu euch mit einem Zeichen
Von eurem Herrn; so fürchtet
Gott und gehorchet mir!

–/51

denn Gott ist
Mein Herr und euer Herr, ihn betet an! das ist der grade Weg.

45/52

Doch als nun Jesus ward gewahr
Von ihnen die Verleugnung, sprach er: Wer sind meine Helfer
Zu Gott? die Jünger sprachen:
Wir sind die Helfer Gottes, glauben
An Gott, und zeuge du uns, daß wir sind Ergebne.

46/53

Wir glauben, Herr, an das was du herabgesandt hast,
Und folgen dem Gesandten,
Du schreib uns zu den Zeugen ein! –

47/54

Da haben sie gelistet, und Gott hat gelistet,
Gott aber ist der beste Lister.

48/55

Wie Gott da sprach zu Jesus:
Hinnehmen will ich dich und dich erhöhn zu mir
Und reinen dich von denen die verleugnen,
Und setzen will ich, die dir folgen, über die verleugnen,
Zum Tag der Auferstehung,
Zu mir ist eure Rückkehr dann,
Da werd' ich richten zwischen euch
In dem worinnen ihr uneinig waret.

49/56

Die nun verleugneten, die werd' ich strafen
Mit schwerer Straf in dieser Welt und jener.
Und ihnen wird kein Helfer.

50/57

Die aber glaubten und das Gute thaten,
Gewähren wird er ihnen ihre Löhne,
Und Gott liebt nicht die Unrecht thu'nden. –

51/58

Dis tragen wir dir vor von unsern Zeichen,
Und von der weisen Kunde.

52/59

Fürwahr das Gleichnis Jesus ist
Vor Gott als wie das Gleichnis Adams,
Den er aus Erde bildete,
Dann sprach zu ihm: Werd'! und er ward.

53/60

Dis die Wahrheit von deinem Herrn,
Sei du nicht von den Zweiflern.

54/61

Doch wenn man dich darüber will bestreiten,
Nach solchem Wissen, das dir kam,
So sprich: Kommt her! wir rufen unsre Söhn' und eure Söhne,
Und unsre Fraun und eure Frauen,
Uns selber und euch selber,
Dann beten wir und legen Gottes Fluch auf den der lüget!

55/62

Dis ist die wahrhafte Geschichte,
Und nicht ist außer Gott ein Gott,
Und Gott ist der Allmächtige Allweise.

56/63

Doch wenn sie ab sich wenden, nun,
Gott kennt die Übelthäter.

57/64

Sag ihnen: O ihr Schriftinhaber kommt heran
Zu einer gleichen Rede zwischen uns und euch:
Daß wir nichts außer Gott anbeten,
Noch ihm abgöttisch beigesellen etwas,
Noch uns einander selber
Zu Herren nehmen außer Gott!
Doch wenn sie ab sich wenden, sprecht:
Seid Zeugen des daß wir sind Gottergebne! –

58/65

Ihr Schriftinhaber, warum wollt ihr streiten
Um Abraham? da doch ward offenbaret
Gesetz und Evangelium
Erst nach ihm! wollt ihr nicht verstehn?

59/66

Habt ihr gestritten über das, wovon ihr habt ein Wissen,
Was streitet ihr nun über das, wovon ihr keines habet?
Denn Gott weiß, und ihr wisset nicht.

60/67

Ein Jude nicht war Abraham und nicht ein Nazarener,
Sondern war ein Rechtgläubiger Ergebner,
Und war kein Götzendiener.

61/68

Am nächsten von den Menschen stehn dem Abraham
Diejenigen, die folgten ihm und dieser
Profet, und die da nahmen an den Glauben,
Gott aber ist der Gläubigen Schutzherr.

62/69

Es möcht' ein Theil der Schriftinhaber
Euch irreführen, doch sie führen
Sich selbst nur irr und merkens nicht.

63/70

Ihr Schriftinhaber, warum wollt ihr leugnen
Die Zeichen Gottes, da ihr selber Zeugen seid?

64/71

Ihr Schriftinhaber, was wollt ihr verkleiden
Die Wahrheit mit dem Irrthum, und verdecken
Die Wahrheit, die ihr selber wißt!

65/72

Ein Theil der Schriftinhaber spricht:
»Glaubt das, was denen offenbart ist die da glauben,
Nur beim Beginn des Tags und leugnets
Bei seinem End', ob sie vielleicht ablassen.

66/73

Glaubt keinem der nicht folget eurem Gottesdienst!«
Sag' ihnen: »Leitung ist allein die Leitung Gottes,
Daß irgendeinem werd' ein gleiches als euch ward!«
Und wenn sie wollen euch bestreiten
Vor eurem Herrn, sag' ihnen:
Die Gnadenfülle ist in Gottes Hand,
Er gibt sie wem er will,
Und Gott ist weit umfassend weise.

67/74

Er wählet, wen er will, in seiner
Barmherzigkeit, und Gott ist Herr der Gnaden groß.

68/75

Wol mancher von den Schriftinhabern,
Wenn du ihm anvertrauest tausend,
So gibt er sie dir wieder,
Doch mancher auch, wenn du ihm anvertraust ein einziges Goldstück,
So gibt er dirs nicht wieder
Solange du dabei nicht stehst.

69/–

Dis, weil sie sagen: »Gegen uns steht
Den andern Völkern zu kein Recht!«
Und reden also Lüg' auf Gott, und wissens.

70/76

Nein! wer sein Wort hält und Gott fürchtet,
Gott liebt die Gottesfürchtigen.

71/77

Die Gottes Bund und ihren Glauben
Verkaufen für geringen Preis;
Die haben keinen Theil an jenem Leben,
Gott wird sie nicht anreden noch anblicken
Am Tag der Auferstehung, noch sie reinigen,
Für sie ist Strafe peinvoll.

72/78

Und auch von ihnen ist ein Haufen,
Die ihre Zungen mit der Schrift beschäftigen,
Daß ihr vermeinet es sei aus der Schrift,
Doch ists nicht aus der Schrift;
Und sagen: Dieses ist von Gott!
Doch es ist nicht von Gott; und reden Lüg' auf Gott, und wissen's.

73/79

Nicht steht es einem Menschen zu,
Daß Gott ihm gebe Schrift und Weisheit
Und Profetie, und er dann sage
Den Menschen: Seid mir Diener neben Gott!
Vielmehr: Seid Herrendiener! wie ihr wisset
Die Schrift und wie ihr lest in ihr.

74/80

Und er gebeut euch nicht, zu nehmen Engel und Profeten
Zu Herrn; gebot' er euch wol Leugnung,
Nachdem ihr wart Ergebne?

75/81

Wie Gott einst die Zusage der Profeten nahm:
Was ich euch gab von Schrift und Weisheit,
Und wenn euch nun kommt ein Gesandter,
Bestätigend das Eurige,
So sollt ihr an ihn glauben und ihm helfen.
Er sprach: Bekennet ihr, und nehmet
Auf solches meinen Auftrag an?
Sie sprachen: Wir bekennen!
Er sprach: So seid mir Zeugen, und ich bin mit euch ein Zeuge.

76/82

Und wer davon hernach sich abkehrt,
Dieselben sind Abtrünnige.

77/83

Was außer'm Dienste Gottes suchen wollen sie?
Ihm ist ergeben, wer im Himmel und auf Erden,
Freiwillig und gezwungen,
Und zu ihm seid ihr heimgebracht.

78/84

Sprich so: Wir glauben
An Gott und das was uns herabgesendet ist,
Und was herabgesendet ist auf Abraham
Und Ismael und Isak
Und Jakob und die Stammeshäupter,
Und was empfangen Mose hat und Jesus
Und die Profeten all von ihrem Herren;
Wir machen keine Scheidung zwischen einem unter ihnen,
Und wir sind Ihm Ergebne.

79/85

Wer folget anderm Gottesdienst als der Ergebung,
Es wird von ihm nicht angenommen,
In jener Welt ist er von den Verlierern.

89/95

Sprich: Wahrheit redet Gott, so folget
Der Glaubensgilde Abrahams, rechtgläubig,
Der nicht war von den Götzendienern.

90/96

Das erste Haus, gegründet für die Menschen,
Ist das zu Bekka,
Gesegnet, und zur Leitung für die Welten.

91/97

In ihm sind klare Zeichen,
Der Standort Abrahams; und wer dort eingeht,
Ist friedlich-sicher, doch zu fordern
Hat von den Menschen Gott die Wallfahrt zu dem Hause,
Wer dazu Weg und Mittel findet.

92/–

Wer aber leugnet, nun Gott ist
Der Welten unbedürftig.

93/98

Sag: O ihr Schriftinhaber, warum leugnet ihr
Die Zeichen Gottes? und Gott ist ein Zeuge dessen was ihr thut.

94/99

Sag: O ihr Schriftinhaber, warum dränget ihr
Vom Wege Gottes ab, wer glaubt,
Und wünschet ihn zu krümmen? Ihr seid Zeugen,
Und Gott ist nicht unachtsam dessen was ihr thut.

95/100

Ihr die da glaubt, wenn ihr gehorchet einem Trupp
Von denen, die die Schrift empfiengen,
So werden sie nach eurem Glauben
Euch wieder machen zu Verleugnern.

96/101

Wie aber solltet ihr verleugnen,
Da euch sind vorgetragen Gottes Zeichen,
Und unter euch ist sein Gesandter?
Und wer sich hält an Gott, der ist geführt zum graden Wege.

97/102

Ihr die da glaubet, fürchtet Gott mit rechter Furcht,
Und sterbet nicht, ihr seid denn Gottergebne.

98/103

Und haltet euch am Bande Gottes alle,
Und trennt euch nicht! Gedenket
Der Wohlthat Gottes über euch,
Da ihr verfeindet wäret,
Hat er verbündet eure Herzen,
Und Morgens wäret ihr durch seine Wohlthat Brüder.

99/–

Ihr wart am Rande eines Grabens
Der Glut, und er hat euch davon errettet.
So deutet Gott euch seine Zeichen,
Ob ihr geleitet möget seyn.

100/104

Und immer sei von euch ein Volkstamm,
Berufend zu dem Guten,
Gebietend Fug und wehrend ab von Unbill,
Dieselben sind die Hochbeglückten.

101/105

Und seid nicht alswie jene die sich spalteten
Und trenneten nachdem zu ihnen kamen die Beweise;
Derselben wartet Strafe groß;

102/106

Am Tage wo weiß werden Angesichter,
Und Angesichter werden schwarz;
Die deren Angesichter schwarz nun werden:
»Habt ihr verleugnet (fragt man sie), nachdem ihr glaubtet?
So schmeckt die Pein weil ihr verleugnet!«

103/107

Die aber, deren Angesichter werden weiß,
Sind im Erbarmen Gottes, sie sind ewig drin.

106/110

Ihr seid der beste Volkstamm, vorgeführt den Menschen,
Gebietet Fug und wehret ab von Unbill
Und glaubt an Gott. Und glaubeten die Schriftinhaber,
So wär' es ihnen besser. Ihrer einige
Sind gläubig, doch die meisten sind abtrünnig.

107/111

Sie können euch nicht schaden, sondern kränken blos;
Und wenn sie euch bekämpfen, wenden sie den Rücken,
Dann wird sie Niemand retten.

108/112

Die Schmach wird ihnen aufgeprägt, wo man sie trifft,
Sie fügen denn sich Gottes Band' und Menschenbande,
Und tragen heim den Zorn von Gott,
Und ihnen aufgeprägt wird Armuth;
Dis weil sie leugneten die Zeichen Gottes,
Und tödteten Profeten ohne Recht,
Dis weil sie trotzeten und übertraten.

109/113

Doch gleich nicht sind sie; von den Schriftinhabern ist ein Volkstamm,
Aufrichtig, lesend Gottes Zeichen um die Nacht, mit Fußfall;

110/114

Glaubend an Gott und jüngsten Tag,
Gebietend Fug und wehrend ab von Unbill,
Und eilend vor im Guten,
Dieselben sind Rechtschaffene.

112/116

Die aber leugnen, denen wird nicht helfen
Ihr Gut noch ihre Kinder etwas gegen Gott, die sind Genossen
Des Feuers, drin sie ewig sind.

113/117

Das Gleichnis des, was sie aufwenden
Im Leben dieser Zeitlichkeit ist als ein Wind,
Worin ein Frost ist, der die Saat von Leuten trifft,
Die sich versündigt haben, und verdirbt sie;
Nicht Gott kränkt sie, sie selber kränken sich durch ihre Sünden.

114/118

Ihr die da glaubet, nehmet keinen
Vertrauten von den Fremden, die nicht lassen ab
Euch zu vergiften, wünschen, daß ihr straucheltet;
Zum Vorschein ist gekommen ihre
Feindseligkeit aus ihren Mündern,
Was aber ihre Busen bergen, das ist mehr.
Wir haben euch gedeutet
Die Zeichen, wenn ihr sie versteht.

115/119

O ihr, ihr liebt sie (doch sie lieben euch nicht)
Und glaubet an die ganze Schrift,
Doch wenn sie euch begegnen, sprechen sie: Wir glauben!
Und wenn sie wieder sind allein,
Beißen sie über euch die Finger sich vor Grimm.
Sag' ihnen: Sterbt in eurem Grimme!
Denn Gott ist kundig des Gehalts der Busen.

116/120

Wenn euch betrifft ein Gutes, so verdrießt es sie,
Und wenn euch rührt ein Böses, freun sie sich daran.
Doch wenn ihr haltet standhaft aus und fürchtet Gott,
So wird ihr Anschlag euch nicht schaden,
Denn Gott umfasset all ihr Thun.

119/123

Schon hat euch Beistand Gott verliehn bei Bedr,
Als ihr gering wart. Also fürchtet Gott, damit ihr dankbar seid!

118/122

Wie da von euch zwei Truppen dachten
Zu wanken, doch Gott war ihr Schutzfreund;